wir bewegen.

Aktionen der Jugendverbände

welche Aktionen haben stattgefunden?
Nicht an der Jugendarbeit sparen!

Finanzielle Kürzungen beeinträchtigen das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen sowie die Weiterentwicklung von Jugendverbandsarbeit
Die Situation Investitionen in die Kinder- und Jugendarbeit bedeuten immer auch eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. Diese zentrale Erkenntnis scheint in den vergangenen Monaten angesichts der beschlossenen Kürzungen aus dem Blickfeld geraten zu sein.
Die Streichungen betreffen inzwischen auch die Kernbereiche der verbandlichen Jugendarbeit:
– 100% Kürzung SSG-Programm
– 100% Kürzung Freizeit- und Erholungsmittel
– 100% Kürzung Verdienstausfall
– 80% Kürzung der Förderung verbandlicher Bildungsstätten
- 13% Kürzung im Nds. Förderprogramm „Lebensweltbezogene Mädchenarbeit”


Auswirkungen auf die Praxis
In den Maßnahmen der Jugendverbände werden Kindern und Jugendlichen neben Bildungsthemen notwendige Schlüsselkompetenzen für das alltägliche Leben, wie Konfliktfähigkeit, Eigenverantwortung, Sozialverhalten, politisches Engagement für eine Bürger-innengesellschaft usw. vermittelt. Insbesondere die Kinder- und Jugendfreizeiten sowie die Bildungsveranstaltungen nehmen eine Schlüsselfunktion für das erlebnisorientierte Hineinwachsen von Kindern und Jugendlichen in die Jugendverbandsarbeit ein. Hier wird vielfach der Grundstein zum ehrenamtlichen Engagement und zur lebendigen Mitbestimmung im Jugendverband und in der Gesellschaft gelegt. Durch den Wegfall der Förderung auf Landesebene wird es für die Jugendverbände immer schwieriger, Freizeitmaßnahmen und insbesondere Maßnahmen mit Kindern zu finanzieren. Die negativen Folgen der Kürzungen wirken sich besonders auf die Kinder und Jugendlichen aus, die auf kostengünstige Angebote der Verbände angewiesen sind und zukünftig bei höheren Teilnahmebeiträgen für Veranstaltungen und Angebote der Jugendarbeit an diesen weniger werden partizipieren können. Diese soziale Selektion von Teilnehmenden betrifft insbesondere Familien, die durch Arbeitslosigkeit, Kürzungen im Sozialbereich, durch Migrationshintergrund und Trennung der Eltern betroffen sind. Im Sinne einer positiven Persönlichkeitsentwicklung und von Prävention ist der Lern- und Erfahrungsort verbandliche Jugendarbeit gerade diesen Kindern und Jugendlichen offen zu halten.

Forderungen
Als Jugendverbände vertreten wir die Interessen von Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft. Wir fordern deshalb die Anhebung der Mittel für die Jugendarbeit im Landeshaushalt mindestens wieder auf den Stand von vor 2003, damit die Fortführung der verbandlichen Infrastruktur gesichert ist.
Landsjugendring Nds. <info@ljr.de>
- am Montag, 8 März, 2004 um 9:00:00


Groß-Demo der Jugendarbeit
Groß-Demo der Jugendarbeit fordert Verzicht auf alle Kürzungen im Bildungsbereich. Etwa 15.000 Jugendliche aus ganz Bayern haben am Samstag, den 10.01.2004, die Bayerische Staatsre-gierung aufgefordert, die angekündigten Kürzungen in der außerschulischen Jugendbildungsarbeit in kei-nem Fall umzusetzen. Auf einer Groß-Demo auf dem Münchener Odeonsplatz warf die Präsidentin des Bayerischen Jugendrings (BJR) Ministerpräsident Stoiber vor, entgegen seinen Beteuerungen die Zukunfts-chancen von Kindern und Jugendlichen massiv zu gefährden. Kommentar: Da haben die Bayern den Niedersachsen mal wieder gezeigt wo der Hammer hängt. Trotz Weihnachtspause konnten sie tausende von Jugendlichen auf die Straße bringen. Wir hätten im Sommer 2003 auch in Niedersachsen den Mut dafür aufbringen sollen. Nun sollte das Prinzip aus Fehlern lernen greifen ...
VCP Land Niedersachsen <landesleitung@niedersachsen.vcp.de>
- am Mittwoch, 21 Januar, 2004 um 12:46:59

Diskussion mit Gesine Meißner und Torsten Thümler
Am 22.11.2003 stellten sich Gesine Meißner (Vorsitzende des Sozialausschusses, FDP) und Torsten Thümler (jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion) den Fragen des Landesrates. In konstruktiver und offener Atmosphäre wurde über die Entwicklungen im Bereich der Jugendpolitik und der Jugendförderung diskutiert. Für die Mitglieder des Landesrates stand am Ende fest: "Wir wollen weiter im Gespräch bleiben und Politik verstärkt hinterfragen." Möglicherweise ergeben sich im kommenden Monaten weitere Gespräche und Kontaktmöglichkeiten.
VCP Land Niedersachsen <landesleitung@niedersachsen.vcp.de>
- am Montag, 01 Dezember, 2003 um 11:41:35

Gespräch von jungen GewerkschafterInnen mit CDU-Abgeordnete Heidemarie Mundlos
Am 10.11.2003 werden sich junge GewerkschafterInnen mit der CDU-Landtagsabgeordneten und stv. Fraktionsvorsitzenden Heidemarie Mundlos zu einem Gespräch treffen. Dabei wird es darum gehen die geplanten Kürzungen in der Jugendförderung zu besprechen und die Positionen der DGB-Jugend und ihrer Mitgliedsgewerkschaften zu verdeutlichen. Nicht nur die Kürzungen in der Jugendförderung für MAßnahmen und Aktivitäten der DGB-Jugend treffen die Gewerkschaften. Auch wenn Freizeit- und Bildungsmaßnahmen anderer niedersächsischer Jugendverbände ausfallen oder sich verteuern, sind Mitglieder der DGB-Gewerkschaften betroffen, wenn sie z. B. ihrer Kinder nicht mehr an Ferienfreizeiten teilnehmen können oder sich die Veranstaltungen verteuern sollten, um die Kürzungen zu kompensieren. Darüber sind die GewerkschafterInnen natürlich verärgert. Wir erwarten, dass Frau Mundlos dazu Stellung nimmt und werden natürlich darüber berichten.
DGB-Gewerkschaftsjugend <frank.ahrens@dgb-de>
- am Freitag, 24 Oktober, 2003 um 13:27:39

Eine Million Kinderwünsche
In einem Schreiben an die Landesleitungen bzw. Landesvorstände der niedersächsischen Ringverbände bedankte sich der Ministerpräsident, Herr Christian Wulff, für das Engagement der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Zur Erinnerung: Im September 2002 präsentierten die Ringverbände der Politik tausende von Kinderwünschen. Diese wurden nach einer Auswertung sämtlichen Mitgliedern des neuen Landtages zur Verfügung gestellt. Die Ringverbände wünschten den Abgeordneten viel Erfolg für die kommende Legislaturperiode und gaben ihnen jeweils einen Kinderwunsch mit auf ihren Weg. Viele Abgeordnete nahmen diese Wünsche wohlwollend auf und erklärten, so wie der Ministerpräsident, dass sie sich der Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen in Niedersachsen bewußt sind. Sie wollen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten immer wieder für die Rechte und Wünsche von Kindern einsetzen.
Ring deutscher Pfadfinderinnen und Pfadfinderverbände (AG Niedersachsen) <landesleitung@niedersachsen.vcp.de>
- am Sonntag, 19 Oktober, 2003 um 14:14:47



Einladung angenommen!
Heute bestätigte der jugendpolitische Sprecher der CDU Fraktion seine Teilnahme am Landesrat des VCP Land Niedersachsen. Am 22.11.2003 werden sich nun Frau G. Meißner (FDP) und Herr T. Thümler (CDU) den Fragen der Delegierten aus den Bezirken stellen. "Wir versprechen uns eine spannende und konstruktive Diskussion", so Gunnar Czimczik (Landesleitung). Wann haben die Delegierten, die zwischen 16 und 25 Jahren alt sind, sonst schon einmal die Gelegenheit mit Landespolitikerinnen und Politikern ins Gespräch zu kommen. Es bleibt spannend!
VCP Land Niedersachsen <landesleitung@niedersachsen.vcp.de>
- am Freitag, 10 Oktober, 2003 um 10:59:23

Für die Politik ...
... stellt sich Frau Gesine Meißner (FDP) den kritischen Fragen des Landesrates. Die Vorsitzende des Sozialausschusses des Niedersächsischen Landtages bestätigte ihre Teilnhame am Rande des VCP Jubiläums in Almke. Sie freut scih schon jetzt auf die Diskussion und betonte in ihrem Grußwort die wichtige und gute Arbeit, die von Jugendverbänden geleistet wird. Der VCP Land Niedersachsen freut sich schon jetzt auf die Diskussion mit der Politikerin, will sie doch auch noch eimal auf die Erwartungen an Jugend(verbands)arbeit eingehen.
VCP Land Niedersachsen <landesleitung@niedersachsen.vcp.de>
- am Sonntag, 05 Oktober, 2003 um 19:18:02

Wir bewegen ....
... weiterhin die Politik in Niedersachsen. In den vergangenen Tagen brachten VCPerinnen und VCPer aus Wolfsburg über 40 Postkarten auf den Weg. Sie richteten sich wieder einmal an führende Politikerinnen und Politiker aller Parteien. Diesmal hinterließen sie auch ihre Absendeadressen und hoffen nun erst recht auf eine Antwort. Die Aktion fand im Rahmen von Stammesmaßnahmen statt, mit einem gemeinsamen "Abzelten" beendeten die Gruppen die Fahrtensaison 2003.
VCP Land Niedersachsen <landesleitung@niedersachsen.vcp.de>
- am Donnerstag, 02 Oktober, 2003 um 11:16:53

Ministerin bittet um Verständnis
Sie dankt der Landesleitung - auch im Namen des MP Wulff - für die engagierten Schreiben. Zur Erinnerung, mehrfach hatte der VCP um eine Anwort auf das im Juli verfasste schreiben gebeten. Nun kam der ersehnte Brief aus Hannover, leider aber nicht mit guten Nachrichten. Kürzungen sind keine Reduzierung der Anerkennung und Wertschätzung von ehrenamtlichen Engagement. Die Ministerin weiß um die hervorragende Arbeit der Jugendverbände, die nicht nur fü Kinder und Jugendliche, sondern für die Gesellschaft insgesamt von Bedeutung ist. Auch wenn Einsparungen die Rahmenbedingungen erschweren - sie bittet um das weitere Engagement in unserem Lande. Wir sind gespannt, ob wir das in der jetzigen Form auf Dauer leisten können, denn möglicherweise stehen ja in den kommenden Jahren weitere Kürzungen an. Auf den Feierabengesprächen wurde Torsten Thümmler (CDU) jedenfalls deutlich: "Garantien und verbindliche Zusagen gebe ich für die kommenden Jahre keiner Institution ..." Bleibt für uns die Frage, wie dann zukünftig eine langfristige Planung im Bereich der Jugendverbandsarbeit überhaupt noch zu gewährleisten ist. Jedenfalls werden die langfrsitigen und strategischen Finanzplanungen für Jugendverbände in Niedersachsen wohl zum großen Glücksspiel. Viva Las Vegas ;-)
VCP Land Niedersachsen <landesleitung@niedersachsen.vcp.de>
- am Mittwoch, 24 September, 2003 um 14:14:51

Reaktion erfolgt :-)
Nach einigen Wochen reagierte nun die zuständige Ministerin, Frau Ursula v. d. Leyen, auf eine Anfrage des Stadtjugendringes Wolfsburg e.V. Leider hatte sie keine guten Nachrichten für den Vorstand. Sie bittet, dass die Kürzungen nicht als Reduzierung der Wertschätzung der Arbeit verstanden werden. Trotz zukünftig erschwerter Rahmenbedingungen bittet sie auch zukünftig das Engagement für Kinder und Jugendliche in Wolfsburg und Niedersachsen aufrecht zu erhalten.
Stadtjugendring Wolfsburg <gunnar.czimczik@stjr.de>
- am Montag, 22 September, 2003 um 18:46:41

Reaktion erfolgt :-)
Nach einigen Wochen reagierte nun die zuständige Ministerin, Frau Ursula v. d. Leyen, auf eine Anfrage des Stadtjugendringes Wolfsburg e.V. Leider hatte sie keine guten Nachrichten für den Vorstand. Sie bittet, dass die Kürzungen nicht als Reduzierung der Wertschätzung der Arbeit verstanden werden. Trotz zukünftig erschwerter Rahmenbedingungen bittet sie auch zukünftig das Engagement für Kinder und Jugendliche in Wolfsburg und Niedersachsen aufrecht zu erhalten.
Stadtjugendring Wolfsburg <gunnar.czimczik@stjr.de>
- am Montag, 22 September, 2003 um 18:46:40

Keine Reaktion ...
zeigte die Ministerin (Frau Ursula v.d. Leyen) ebenfalls auf ein Schreiben des Stadtjugendringes Wolfsburg e.V. Auch der Vortsnd des Stadtjugendringes reagiert derzeit mit Unverständnis und ist ernsthaft verärgert. Das Verhalten des Ministeriums gegenüber den ehrenamtlich aktiven Menschen in Wolfsburg wurde auch schon gegegüber dem Ministerpräsidenten kritisch zum Ausdruck gebracht. Der Stadtjugendring Wolfsburg erwartet nun erst recht eine umfassende Antwort aus Hannover.
Stadtjugendring Wolfsburg <gunnar.czimczik@stjr.de>
- am Montag, 15 September, 2003 um 12:00:05

Keine Reaktion ...
... der zuständigen Ministerin. Mit Unverständnis reagiert die Landesleitung des VCP Land Niedersachsen mittlerweile auf das Antwortverhalten der Ministerin, Frau Ursula v. d. Leyen. Auf ein am 24. Juli verfasstes Schreiben liegt bis heute (16.09.2003) keine Reaktion vor. "Zumindest der Eingang hätte bisher bestätigt werden können", so Gunnar Czimczik (Landesleitung des VCP Land Niedersachsen). Die sich hier zeigende Ignoranz gegenüber dem ehrenamtlichen Engagement vieler junger Menschen in Niedersachsen lässt schlimmes vermuten. Die Leandesleitung zeigt sich über das Verhaten schwer enttäuscht und sieht darin einen weiteren Beitrag zur Steigerung der Politikverdrossenheit in Niedersachsen. Vielen Dank !
VCP Land Niedersachsen <landesleitung@niedersachsen.vcp.de>
- am Montag, 15 September, 2003 um 11:55:43

Ministerpräsident versteht Besorgnis
In einem Schreiben an den Vorsitzenden der BDKJ Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen Peter Klösener äußert der Ministerpräsident Christian Wulff Verständnis für die vorgetragene Besorgnis im Hinblick auf die Einsparungen. Er macht dabei deutlich, dass die Landesregierung angesichts der katastrophalen Haushaltslage nicht alles umsetzten kann, was wünschenswert ist. Er versicht aber, "dass die Förderung der Jugendarbeit und die Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeiten auch in dieser schwierigen finanziellen Situation unseres Landes weiterhin ein sehr wichtiges Anliegen der Landesregierung ist".
BDKJ Niedersachsen <bdkj.niedersachsen@htp-tel.de>
- am Freitag, 12 September, 2003 um 13:49:56

Gespräch mit dem jugendpolitischen Sprecher der CDU Landtagsfraktion
Auf Einladung des BDKJ Landesverbandes Oldenburg findet am Samstag, den 11. September ein Gespräch zwischen den Delegierten der BDKJ Mitgliedsverbände und dem jugendpolitischen Sprecher der CDU Landtagsfraktion, Herrn Thorsten Thümler statt. Hintergrund des Gespräches, welches im Rahmen der Landesversammlung des BDKJ auf dem Jugendhof in Vechta stattfindet, sind die geplanten Kürzungen im Bereich der verbandlichen Jugendarbeit.
BDKJ Landesverband Oldenburg <flammerding@bmo-vechta.de>
- am Dienstag, 09 September, 2003 um 15:05:23

DKJO sammelt Unterschriften gegen Kürzungen in der Jugendverbandsarbeit
Als Reaktion auf die Einsparungen der Landesregierung im Bereich der Jugendverbandsarbeit hat der Dekanatsverband der katholischen Jugend Osnabrück, DKJO, eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen. Trotz Sommerferien ist es gelungen, mehr als 120 Unterschriften zu sammeln und damit dem Widerspruch gegen eine Politik, die zu Lasten der jungen Generation geht, Ausdruck zu verleihen.
Dekanatsverband der kath. Jugend Osnabrück <info@dkjo.de>
- am Donnerstag, 04 September, 2003 um 14:29:46

BDKJ trifft sich mit CDU-Landtagsfraktion
Aufruf zum unkonventionellen Dialog Eine Ermunterung zu einem "unkonventionellem Dialog" zwischen Vertretern der Jugendverbände und Politikern zur Ge staltung einer neuen Generationengerechtigkeit in der Gesell schaft sprachen jetzt der niedersächsische Landesvorsitzende des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Peter Klösener, und die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Heidemarie Mundlos, bei einem gemeinsamen Treffen aus. Die augenscheinliche Benachteiligung der jungen Generation bei der Lastenverteilung und die oft mangelnde gemeinsame Gesprächsebene von Jugend und Politik forderten neue Wege der Perspektivplanung heraus, so die Gesprächsteilnehmer. Dabei müsse Raum für Visionen junger Leute bleiben, auch wenn letztlich nicht jede Idee Wirklichkeit werden könne. Bei dem auf Einladung der CDU-Fraktion zustande gekomme- nen Termin hatten Vertreter des BDKJ zudem den Stellenwert der zumeist ehrenamtlich getragenen Jugendarbeit hervorge- hoben. Auch wenn eine Konsolidierung der öffentlichen Haushalte besonders aus Sicht der nachwachsenden Generation unumgänglich sei, müsse bei den angekündigten Sparmaßnahmen darauf geachtet werden, dass der Plattform für die außerschu lische Jugendbildung nicht ein irreparabler Schaden zugefügt werde, mahnte der BDKJ an. Dazu Peter Klösener: "Gerade in Zeiten der Kürzungsdebatten zeigt sich immer wieder, dass Kinder und Jugendliche in unse rer Gesellschaft zu wenig Lobby haben. Es ist besonders tra- gisch, dass sich die wichtigsten Aktivitäten der Jugendverbände ganz unspektakulär im Rahmen regelmäßiger begleiteter Treffs junger Leute vor Ort abspielen." Gerade diese Aktivitäten hätten jedoch eine prägende Wirkung und seien erst die Grundlage für "schlagzeilenreife Großveranstaltungen", so die BDKJ-Vertreter. Allein beim BDKJ sei im kommenden Jahr die Aus- und Fortbil- dung von bis zu 360 ehrenamtlichen Jugendleitern gefährdet, wenn die angekündigten Kürzungen des Landes realisiert würden. Die Auswirkungen eines solchen Szenarios auf die bewährten Freizeitmaßnahmen und die Jugendarbeit in den örtlichen Gruppen sei "mehr als düster". Heidemarie Mundlos würdigte die Brückenfunktion, die der BDKJ zwischen jungen Leuten und der Politik einnehme. Wenn die Jugendverbände das Interesse Jugendlicher an der Gesell- schaft förderten und sie zur aktiven Beteiligung efähigten, sei das ein außerordentlich wichtiges Engagement. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende sagte ihre Unterstützung zu, wenn es darum gehe, die wertvolle Kleinarbeit der Jugendverbände gegenüber Politik und Öffentlichkeit heraus zu stellen und den begonnenen Dialog fort zu führen. Hannover, 29.08.2003, verantwortlich: Peter Klösener
BDKJ-Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen <kloesener@bdkj-osnabrueck.de>
- am Montag, 01 September, 2003 um 16:06:55

70 Postkarten an die Politik
Am 29.08.2003 versandte die Vernetzungsstelle des Nds. Förderprogramms "Lebensweltbezogene Mädchenarbeit" 70 orange-farbige Postkarten an die beiden Nds. Landtagsausschüsse für "Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit" und für "Haushalt und Finanzen" sowie an den Ministerpräsidenten und an die Nds. Sozialministerin. Die Postkarten enthielten Originalzitate von Teilnehmerinnen der Fachtagung "Mädchenwelten heute". Dabei waren Antworten auf die Fragen "Was ist das Wichtigste, dass Sie heute gelernt haben?" und "Was hat Ihnen am besten gefallen?" Antworten waren z. B. "Die gute Mischung zwischen wissenschaftlichen und praktischen Aspekten!" oder "Die Projektvorstellungen der Mädchenreferentinnen!" Damit bringt die Vernetzungsstelle zum Ausdruck, welch positives Echo auf die o.g. Fachtagung, die im Mai 2003 in Hannover stattfand, erfolgt war. Der Nds. Staatssekretär Herr Gerd Hoofe hatte im Grußwort zur Tagung auf den hohen Stellenwert der Mädchenarbeit auf der Prioritätenliste der Ministerin Dr. Ursula von der Leyen hingewiesen. Mit dieser Postkarten-Aktion kommen Teilnehmerinnen selbst zu Wort. Auf den Fotostrecken sind einige weitere Beispiele zu finden. Ein Aufkleber zum Förderprogramm verweist auf die Vernetzungsstelle als Absenderin. Es bleibt dabei: Wir bewegen Mädchen und junge Frauen!
Nds. Förderprogramm "Lebensweltbezogene Mädchenarbeit", Vernetzungsstelle <info@maedchenwelten.de>
- am Freitag, 29 August, 2003 um 15:35:05

OFFENER BRIEF zu den Kürzungsabsichten
Offener Brief an Politik und Verwaltung? Sehr geehrte Damen und Herren! Jugendverbände und Jugendringe, die sich gegenüber der Politik gegen beabsichtigte Kürzungen wenden, erhalten von dort den Hinweis, dass die Kürzungen auf Vorschlägen des Landesjugendringes basieren. Dadurch wird der Eindruck erweckt, der Landesjugendring Niedersachsen habe der Politik von sich aus großzügige Einsparangebote zur Rettung unseres Vaterlandes unterbreitet. Die Jugendverbände sind mit Recht über den Verrat ihrer Interessen empört und fühlen sich verschaukelt. Anlass für den Vorstand des Landesjugendringes für eine öffentliche Erklärung: Ministerium und Politik haben in den letzten Monaten eine massive Drohkulisse aufgebaut und die Förderung der Jugendarbeit erheblich und relativ grundsätzlich in Frage gestellt. Die Rede war von Kürzungen in einer Größenordnung von 3 Mio. Euro, von Eingriffen in die gesetzlichen Leistungen des Jugendförderungsgesetzes, von der Einstellung einzelner Förderprogramme, usw. Der Landesjugendring hat sich auf diesem Hintergrund bemüht, in vielen gemeinsamen Gesprächen mit der Verwaltung sicherzustellen, dass die Strukturförderung auch weiterhin gewährleistet bleibt. Für die zuletzt verbliebene, als unabdingbar und zwingend dargestellte Kürzungsauflage hat der LJR zusammen mit seinen Mitgliedsverbänden nach einvernehmlichen Lösungen gesucht und fachliche Prioritätensetzungen vorgenommen. Auf dieser Grundlage ist die Verwaltungsvorlage für den Haushalt 2004 entstanden. Der Landesjugendring hat in allen Gesprächen mit Verwaltung und Politik deutlich gemacht, welche massiven strukturellen Folgen mit den beabsichtigten Kürzungen verbunden sind. Nicht zuletzt mit der Aktion „wir bewegen” wurden die Grundlagen und Erfolge der Jugendverbandsarbeit umfangreich und überzeugend dargestellt. Briefe, Politikergespräche und Aktionen der Jugendverbände haben auf die Folgen der Kürzungen hingewiesen und deutlich gemacht, welche essentielle Rolle der Jugendarbeit für die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen und für die Zukunft unserer Gesellschaft zukommt. Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass verantwortungsvolle und nachhaltige Politik im ohnehin relativ dürftig ausgestatteten Bereich der Jugendarbeit am allerwenigsten sparen dürfte. Hier leisten unzählige ehrenamtlich Engagierte einen kostenlosen Dienst für die Gesellschaft, der in anderen Bereichen unvorstellbar ist. Der Landesjugendring Niedersachsen e.V. betont: Die Verantwortung für beabsichtigte Kürzungen im Bereich der Jugend und Jugendverbandsarbeit liegt ausschließlich bei der Landesregierung. Jeder Versuch der Politik, einen anderen Eindruck zu erwecken, muss ausdrücklich zurückgewiesen werden. Der Landesjugendring und seine Mitgliedsverbände fordern einen Verzicht auf jeden förderpolitischen Einschnitt und den Ausbau und die Sicherung der wichtigen Strukturen der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit in Niedersachsen. Der Landesjugendring erwartet von der Landesregierung, dass sie die volle Verantwortung für ihre politischen Entscheidungen übernimmt und auch für die negativen Folgewirkungen eintritt. landesjugendring niedersachsen e.v. ?DER VORSTAND
Landesjugendring Niedersachsen e.V. <schwab@ljr.de>
- am Freitag, 29 August, 2003 um 10:27:37

Postkarten ohne Ende
Postkarten ohne Ende haben wir von den verschiedensten Kinder- und Jugendfreizeiten versandt. Das wir bewegen, hat man/frau nicht nur lesen, sondern auch sehen können: Fotos von Spiel- und Spaßaktionen, vom Verantwortung-übernehemen, vom Musik machen und Andacht feiern. Kinder und Jugendliche bewegen viel in der Ev. Jugend - und das nicht nur auf Freizeiten!
Ev. Jugend im Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt <KKJD-Hisa@web.de>
- am Donnerstag, 21 August, 2003 um 15:14:46

Nur teilen ist schöner
Was ist wenn die Regierung ihre verantwortung nicht übernimmt? Was ist wenn überbezahlte Krawatten der Bundestags AG Wirtschaft vor die Gesellschaft stellen? Was ist wenn selbst GenossInnen anfangen Reformen nur im Sinne der Wirtschaft zuzulassen? Dann muss man den GenossInnen, FreundInnen und Verbündeten wieder klar machen das nur allein der Mensch im Mittelpunkt Gesellschaftlichen Handels stehen darf. Mehr sagen uns dazu unsere GenossInnen Rosa und Karl unter www.rosa-und-karl.de
Sozialistische Jugend-Die Falken, Bezirk Braunschweig <bastian.zimmermann@falken-bs.de>
- am Donnerstag, 21 August, 2003 um 14:32:16

Gesprächsbereitschaft
Auf das Schreiben der Landesleitung des VCP Land Niedersachsen reagierten bisher die Fraktionsvorsitzenden der CDU und der SPD. Eine Stellungnahme des zuständigen Fachministeriums steht weiterhin aus. Am 14. August reagierte die Abgeordnete Silke Weyberg auf das Schreiben und bot ihre Gesprächsbereitschaft an. Sie schreibt: "... möchte sie aber trotzdem bitten gemeinsam mit dem Landesjugendring Vorschläge zu erarbeiten, an welchen Stellen wir (mit den Sparmaßnahmen) nicht in das Herz ihrer Arbeit treffen. Möglicherweise könnten ihnen größere Freiheiten bei der Verwendung der Mittel schon einige Freiräume bieten." Sie bot an, sich im Rahmen der Feierabendgespräche kennen zu lernen und weitere Gespräche zu führen.
VCP Land Niedersachsen <landesleitung@niedersachsen.vcp.de>
- am Freitag, 15 August, 2003 um 12:22:22

BDKJ-Landesarbeitsgemeinschaft trifft sich mit Ulla Groskurt MdL
Zu einem ausführlichen Gespräch über die angekündigten Kürzungen des Landes Niedersachsen im Bereich der Förderung der Jugendverbandsarbeit werden am 19. August 2003 VertreterInnen des Landesarbeitsgemeinschaft des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) mit Ulla Groskurt zusammentreffen, die Mitglied des Landtages und stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses ist. Dabei soll es vor allem darum gehen, was langfristig in der Jugendarbeit auf dem Spiel steht, wenn nicht ein Mindestmaß an öffentlicher Förderung gegeben ist.
BDKJ-Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen <kloesener@bdkj-osnabrueck.de>
- am Donnerstag, 14 August, 2003 um 13:08:10

COLOURS - Nds. Nachwuchs-Filmfest für Mädchen und junge Frauen
Vom 26. bis 28.9.2003 findet im Kino im Künstlerhaus in Hannover das erste nds. Nachwuchs-Filmfest für Mädchen und junge Frauen statt. COLOURS zeigt Filme und Videos junger Filmemacherinnen bis 27 Jahre - das Spektrum reicht von ersten Schülerinnen-Produktionen bis hin zu Beiträgen von angehenden Journalistinnen und Filmstudentinnen. Fast hundert Mädchengruppen und Nachwuchsfilmerinnen aus ganz Niedersachsen haben sich am COLOURS-Wettbewerb beteiligt. Rund 40 Beiträge - darunter Kurzfilme, Dokumentationen, Trickfilme und Musik-Clips - hat die Auswahlkommission für das Festival ausgesucht. Die besten Filme werden zum Abschluss des Festivals von einer unabhängigen Jury ausgezeichnet. Neben den Nachwuchsproduktionen zeigt COLOURS aktuelle Spielfilme, in denen die vielfältigen Lebenswelten von Mädchen und jungen Frauen im Mittelpunkt stehen. Auf dem Spielplan stehen preisgekrönte Debütfilme wie MEIN STERN von Valeska Grisebach, spritzige Komödien wie KICK IT LIKE BECKHAM von Gurinder Chadha und abenteuerliche, nachdenkliche und witzige Kurzfilme aus aller Welt über das Erwachsenwerden aus Mädchensicht. Das Festival ist nicht nur ein prallgefülltes Kino-Wochenende: Zahlreiche Praxis-Workshops bieten die Möglichkeit sich als Moderatorin, Kamerafrau oder Multimedia-Designerin auszuprobieren. Am Samstagabend gibt es eine große Filmfest-Party mit der Berliner Hip-Hop-Band "Die bösen Mädchen". Und zwischendurch bleibt reichlich Gelegenheit andere Nachwuchsfilmerinnen zu treffen und sich auszutauschen. Das Festival ist ein Forum für beispielhafte Medienprojekte aus Jugendhilfe, Schule und Ausbildung. COLOURS ... bringt die vielseitigen Lebenslagen von Mädchen und jungen Frauen zum Vorschein ... schafft Medienkompetenz ... stärkt Selbstvertrauen ... entwickelt Kreativität und Eigeninitiative ... bietet Unterstützung bei Identitätsfindung und Berufsorientierung ... qualifiziert Multiplikatorinnen ... präsentiert weibliche Vorbilder auf der Leinwand ... dient der (inter-) kulturellen Bildung ... fördert den Mut zum Mitmachen: Hinein in die Öffentlichkeit! Ausführliche Informationen gibt es im COLOURS-Programmheft oder im Internet unter www.colours-filmfest.de. Das Filmfest wird vom Nds. Förderprogramm "Lebensweltbezogene Mädchenarbeit" veranstaltet. Schirmfrau ist die nds. Sozialministerin Ursula von der Leyen.
Nds. Förderprogramm "Lebensweltbezogene Mädchenarbeit" <info@maedchenwelten.de>
- am Dienstag, 12 August, 2003 um 18:54:24

Wolfsburg bewegt!
Wolfsburg bewegt! ­ Jugendarbeit ist eine Investition in die Zukunft! In Niedersachsen geht es der Jugend(verbands)arbeit an den Kragen. Um nicht Tatenlos zuzusehen hat sich der Stadtjugendring Wolfsburg e.V. der Aktion „Wir bewegen ...“ des Landesjugendringes Niedersachsen angeschlossen. „Unter dem Motto „Wolfsburg bewegt!“ haben wir 300 Kampagnenpostkarten unter unseren Mitgliedsorganisationen verteilt. Diese gehen nun an die Mitglieder des Sozialausschusses und den Ministerpräsidenten.“, so Jens Bleuel, erster Vorsitzender des Stadtjugendringes Wolfsburg e.V.. „Es ist an der Zeit zu zeigen, was Jugendarbeit tagtäglich bewegt, initiiert und erbringt. Oftmals stellen Vereine und Verbände ihre Arbeit unter ein viel zu kleines Licht“, so Bleuel weiter. Die 300 Postkarten werden derzeit von verschiedenen Ferienmaßnahmen der Wolfsburger Vereine und Verbände an die Adressaten verschickt. Gunnar Czimczik, Geschäftsführer des Stadtjugendringes, fügt hinzu: „Jugendringe und Jugendverbände bewegen Jugend(arbeit) in ganz Niedersachsen. Sie sind eine tragende Säule für die Sozialisation junger Menschen und erbringen wesentliche gesellschaftliche Leistungen. Diese Leistung darf nicht unterschätzt werden und die Sicherung und Gewährleistung landesweiter Strukturen muss oberste Priorität haben.“ Der Vorstand des Stadtjugendringes Wolfsburg e.V. befürchtet durch die bevorstehenden Kürzungen das Landes auch massive Einschnitte in der Jugend(verbands)arbeit vor Ort, sprich in Wolfsburg. Die Folgen werden zu großen Teilen in den Bereichen Aus- und Fortbildung von Jugendleiterinnen und Jugendleitern sowie bei den Service- und Unterstützungsleistungen der jeweiligen Landesverbände zu spüren sein. Möglicherweise kommt es dadurch auch zu erhöhten Mitgliedsbeiträgen bei den einzelnen Organisationen, um die Kürzungen abzufedern. Wie in vielen anderen staatlich geförderten Bereichen findet nun auch im Jugendbereich eine Umverteilung zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger statt. Niemand gibt bisher eine Antwort auf die Frage: „Wie viel ehrenamtlich geleistete Jugendarbeit will sich Niedersachsen in Zukunft leisten?“, so Gunnar Czimczik. Des Weiteren fehlen klare Bekenntnisse der Politik in Bezug auf die Förderung der Jugend(verbands)arbeit in Niedersachsen. Niemand wagt sich derzeit mit einem klaren Bekenntnis in die Öffentlichkeit, nein, es wird vielmehr immer wieder um das Verständnis für die Kürzungen geworben. Jugend(verbands)arbeit braucht in Niedersachsen eine deutliche Fürsprache und ein deutliches Bekenntnis der Politik. Die Politik muss in den kommenden Wochen eindeutig erklären, dass die Jugend(verbands)arbeit auch in den kommenden Jahren in ihr eine verlässliche Partnerin hat. Die Wolfsburger Jugendverbände und ­organisationen kämpfen, sofern sie einer landesweit oder gar bundesweit organisierten Organisation bzw. einen Verband angehören, an zwei Fronten um den Erhalt der Förderung. Es sind nicht mehr nur die kommunalen Förderstrukturen in Frage gestellt. Für viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt sich hingegen auch noch weitere Fragen: „Was ist der Politik und der Gesellschaft an sich unser Engagement noch wert?“ „Sind wir bzw. unsere Arbeit tatsächlich zu teuer?“ „Im Grunde geht es bei der Debatte nicht mehr nur um Einsparungen, sondern ganz klar auch um das Fortbestehen der Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements“, so Jens Bleuel, „denn jeder im Bereich Jugend investierte Euro wird von den dort aktiven Ehrenamtlichen durch ihren individuellen Einsatz verzehnfacht. Eine Leistung, die nicht unterschätzt werden darf.“
Stadtjugendring Wolfsburg <gunnar.czimczik@stjr.de>
- am Donnerstag, 07 August, 2003 um 10:41:36

Hinterfragung der Kürzungen
Die Landesleitung des VCP Land Niedersachsen wandte sich Ende Juli 2003 mit einer ausführlichen Stellungnahme an die Mitglieder des Kabinetts und des Sozialausschusses. Neben der permanenten Verunsicherung, die sich aus der Spardebatte ergab kritisiert die Landesleitung vor allem die Signalwirkung der Beschlüsse. Möglicherweise beginnt jetzt eine landesweite Kürzungsoffensive, d.h. die Kommunen werden sich nun erst recht aus den freiwilligen Leistungen zurückziehen. Jugendarbeit geht es flächendeckend an den Kragen und der gesellschaftliche Status des ehrenamtlichen Engagements hat einen weiteren Schaden hinnehmen müssen.
VCP Land Niedersachsen <landesleitung@niedersachsen.vcp.de>
- am Donnerstag, 07 August, 2003 um 10:38:13

Brief an Politik
Der Vorstand des Stadtjugendringes Wolfsburg e.V. verfolgte die aktuelle Diskussion um Kürzungen im Sozialetat des Landes mit Fassungslosigkeit und Entsetzen. Aus diesem Grunde wandte sich der Vorstand am 23. Juli mit einer ausführlichen Stellungnahme an führende Politikerinnen und Politiker in Niedersachsen. Die Reaktionen stehen zum Teil noch aus. Hier einige Hintergründe: Der Stadtjugendring Wolfsburg e.V. vertritt die Interessen von über 12.000 Kindern und Jugendlichen in Wolfsburg gegenüber der Politik und Verwaltung. Ganz bewusst sieht sich der Stadtjugendring nicht nur als politische Interessenvertretung für seine über 80 Mitgliedsorganisationen, vielmehr versteht er sich als Lobby für und Sprachrohr von Kindern und Jugendlichen in Wolfsburg. Bislang hat sich der Stadtjugendring Wolfsburg e.V. bei seinem jugendpolitischen Engagement zu großen Teilen auf kommunale Aspekte beschränkt, steht aber in einem intensiven Austausch mit anderen kommunalen Jugendringen in Niedersachsen. Dabei wurde dem Vorstand eines sehr deutlich: Jugend(verbands)arbeit kämpft derzeit in vielen niedersächsischen Gemeinden, Landkreisen und nun auch auf Landesebene um den Erhalt der Förderstruktur. Es sind nicht mehr nur einzelne und möglicherweise regionale Einschnitte, vielmehr geht es scheinbar flächendeckend der Jugend(verbands)arbeit an den „Förderkragen“. Es gibt das Sprichwort „Einen Elefanten isst man scheibchenweise!“, für die niedersächsische Jugend(verbands)arbeit ist dieses Sprichwort zur bitteren Realität geworden. Scheibchenweise wird in Niedersachsen die Förderung der Jugend(verbands)arbeit und außerschulischen Bildungsarbeit zurückgefahren. Die einseitige Betrachtung der einzelnen Haushalte (Bund, Land, Kommunen, Gebietskörperschaften, etc.) und die ewigen Versuche diese zu konsolidieren erweist sich nun als Gretchenfrage für die Jugendarbeit. Politikerinnen und Politiker müssen sich ernsthaft fragen lassen wieviel Jugendarbeit sie sich denn leisten wollen. Die Zeit der "Worte" ist vorbei - nun sind Taten und Garantien gefragt. Freiwilliges und Ehrenamtliches Engagement ist keine unerschöpfliche Ressource in Niedersachsen und Politik muss sich dieser Tatsache bewußt sein. Die komplette Stellungnahme des STJR WOB kann unter www.stjr.de eingesehen werden.
Stadtjugendring Wolfsburg <gunnar.czimczik@stjr.de>
- am Donnerstag, 07 August, 2003 um 10:26:18

Die zehnte 72-Stunden-Aktion im Jahr 2003 - Bilanzen und Visionen im ländlichen Raum
Die Zukunft des ländlichen Raums beschäftigte die Niedersächsische Landjugend (NLJ) am 26. Juli 2003 in Brochdorf im Kreis Soltau-Fallingbostel. Rund 250 Jugendliche kamen zur Abschlußveranstaltung der dritten 72-Stunden-Aktion, die die Niedersächsische Landjugend vom 26.-29. Juni 2003 organisiert hatte. Dort präsentierten die teilnehmenden Gruppen ihre Ergebnisse und die Landesebene zog eine erste Bilanz der Aktion. Über 100.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurden während der Aktion geleistet, so der Vorsitzende Frank Riebesehl, und mehr als 2.500 Jugendliche und junge Erwachsene setzten sich dabei aktiv für ihre Region ein. „Viel Spaß, harte Arbeit und Gruppenzusammenhalt“ lauteten denn auch die meistgenannten Assoziationen der Landjugendlichen zur 72-Stunden-Aktion. Mit Staatssekretär Gert Lindemann (Ministerium für den ländlichen Raum), der NLJ-Landesvorsitzenden Sabine Ringen und Vertreter/innen der SPD im Landtag, der Landfrauen und des Landvolkes lud die Niedersächsische Landjugend zur Podiumsdiskussion zum Thema „Der ländliche Raum auf dem Abstellgleis?! Wer stellt die Weichen für die Zukunft des ländlichen Raumes?“. Aktionen wie diese bilden eine jugendgemäße Auseinandersetzungsform mit dem Instrument der Regionalentwicklung und sie werden von der Jugend nachgefragt. Sabine Ringen forderte denn auch in ihrer Vision für den ländlichen Raum im Jahr 2030, daß es dem Verband in diesem Jahr möglich sein sollte, die zehnte 72-Stunden-Aktion durchzu-führen. Dies sei allerdings nur mit Kontinuität und Verläßlichkeit der Finanzierung von Jugendverbandsarbeit auf Landesebene möglich. Als weiteren Höhepunkt des Tages organisierte die Landjugendgruppe Sandersfeld (Kreis Oldenburg) ein „Human-Kicker-Turnier“. Ihre Aufgabe vom 26.-29. Juni 2003 lautete, in 72 Stunden einen Riesen-Kicker zu bauen. Acht Teams á 9 Leuten spielten nun zur Abschlußveranstaltung auf dem 6 x 12 m großen Platz gegeneinander. Gewinner des Turniers war natürlich die Landjugend Sandersfeld, die in den vergangenen Wochen offenbar die Zeit zum Training genutzt hat. Den zweiten Platz belegte die Spielgemeinschaft Unsen / Börry.
Niedersächsische Landjugend <info@nlj.de>
- am Mittwoch, 30 Juli, 2003 um 11:22:05

WIr wollen weiter auf Fahrt !
Dies war die einhellige Meinung der 66 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Fahrt des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. ins Dänische Stevighus. Dies ist nur mit fundiert ausgebildeten Gruppenleitungen möglich und diese werden von unserem Landesverband für ihre alltägliche Arbeit in den Gruppen fit gemacht, so Frederik Boog vom Stamm „Weiße Rose“ in Wolfsburg. Wir beteiligen uns an der Aktion „wir-bewegen“ vom Landesjugendring, um auf die drohenden Einschnitte in der Förderung der Landesverbände zu protestieren, so Boog weiter. Insgesamt haben die Pfadfinderinnen und Pfadfinder 66 Postkarten mit ihrer Botschaft beschrieben und teilweise kunstvoll bemalt. Die Karten sind nun per Post an den Ministerpräsidenten Christian Wulf, die Sozialministerin Ursula von der Leyen und die Mitglieder des Sozialausschusses unterwegs. Die Pfadfinder hoffen mit Ihrem Protest erfolg zu haben und sich gegen die geplanten Kürzungen bei den Vereinen und Verbänden für das kommende Jahr in Höhe von 1,45 Mio. Euro zu verhindern. //STJR-INFO-07/03//
BdP Wolfsburg // STJR-Wolfsburg <jens.bleuel@stjr.de>
- am Mittwoch, 23 Juli, 2003 um 12:45:59

Aller und die Haushaltsberatungen
In einem Schreiben an den BDKJ Niedersachsen hat der Vorsitzende des Haushhaltsausschusses Heinrich Aller mitgeteilt, dass er "die wichtigen Argumente aufgenommen hat und sie in die Haushaltsberatungen miteinbeziehen wird.
BDKJ - Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen <bdkj.niedersachsen@htp-tel.de>
- am Dienstag, 22 Juli, 2003 um 12:30:08

Fachtagung "Mädchenwelten heute"
Fachtagung "Mädchenwelten heute": informativ, kreativ und spritzig! Am 5. Mai 2003 hatte das Nds. Förderprogramm "Lebensweltbezogene Mädchenarbeit" einen wichtigen Tag: 120 Frauen (und einige Männer) nahmen an der Fachtagung "Mädchenwelten heute" im Freizeitheim Vahrenwald in Hannover teil. Der Staatssekretär des Nds. Sozialministeriums, Herr Hoofe, bedankte sich in seinem Grußwort für das herausragende Engagement der Föderprogramm-Mitarbeiterinnen und betonte, dass Mädchenarbeit auf der Prioritätenliste der Ministerin, Dr. Ursula von der Leyen, weit oben stehe. Der Vorstand des Landesjugendrings Nds. unterstützte die Mitarbeiterinnen des Förderprogramms mit anerkennenden Worten und einem großen Korb vitaminreicher Wegzehrung. Fachliche Inputs kamen von den Referentinnen Dr. Maria Bitzan, Berrin Özlem Otyakmaz, Doro-Thea Chwalek sowie Gisela Wuttke. Insbesondere die vielseitige Projektpräsentation der 15 Standorte sowie der Vernetzungsstelle unter dem Motto "Schätze aus der Mädchenarbeit" kam beim Publikum sehr gut an. Kulturbeiträge von Mädchen und jungen Frauen aus Niedersachsen gaben den je unterschiedlichen Talenten aus Tanz, Folkrock und Samba eine Bühne. Aus den Feedback-Bögen dreier Teilnehmerinnen unter der Frage: Was ist das Wichtigste, dass Sie heute gelernt haben? folgende Antworten: "Einblick in die vielen Möglichkeiten der Mädchenarbeit", "... ganz wichtig der Austausch, die Vernetzung", "... dass in schwierigen Zeiten noch immer Schätze gehoben werden können. Es lebe die Schatzsuche!".
Nds. Förderprogramm "Lebensweltbezogene Mädchenarbeit" <info@maedchenwelten.de>
- am Freitag, 18 Juli, 2003 um 13:30:52

Post vom Staatssekretär
Staatssekretär Hoofe teilt in einem Schreiben an den BDKJ Niedersachsen die Bedeutung der Jugendverbandsarbeit und das ehrenamtliche Engagement. Er verweist aber auf die "dramatische Haushaltlage" und bezeichnet es als "unvermeidbar das auch die Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit ihren Beitrag zu den Konsolidierungsmaßnahmen des Landes leisten muss." Er führt weiter aus, dass ihm "dabei aber sehr daran gelegen ist, die Strukturen der Jugendarbeit und Jugendverbandarbeit nicht zu gefährden und die notwendigen Einsparungen einvernehmlich mit den betroffenen Trägern im Land umzusetzen."
BDKJ Niedersachsen <bdkj.niedersachsen@htp-tel,de>
- am Freitag, 18 Juli, 2003 um 10:21:41

Finanzminister Möllring und seine Zuständigkeit
In einer email hat das Büro des Finanzministers den BDKJ Niedersachsen für sein Scheiben gedankt und mitgeteilt, dass dieses zuständigkeitshalber an das Ministerinnenbüro von Frau von der Leyen weitergeleitet worden ist.
BDKJ Niedersachsen <bdkj.niedersachsen@htp.tel.de>
- am Donnerstag, 17 Juli, 2003 um 14:39:05

Pressemitteilung "Ferienlager vor dem Aus?"
Ferienlager vor dem Aus? BDKJ startet Offensive für Jugendarbeit Es steht viel auf dem Spiel für die Jugendarbeit in Niedersachsen angesichts der geplanten Kürzungen für 2004. Diese Erkenntnis wollen die Verantwortlichen der katholischen Jugendverbände in der Diözese Hildesheim nicht für sich behalten und gehen mit der Aktion „Wir bewegen. Jugendarbeit gestaltet Zukunft“ in die Offensive. Dies ist das Ergebnis einer außerordentlichen Konferenz der Mitgliedsverbände des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) am Donnerstag in Hannover. „Mit den jetzt veröffentlichten Kürzungsplänen müssten wir für unsere Sommerfreizeit nächstes Jahr das Doppelte verlangen ­ da kommt keiner mehr“, so Sebastian Steinhoff, ehrenamtlicher Diözesanleiter der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG). Auch die Fortschreibung der bereits erfolgten Kürzungen bei der Förderung von Bildungsmaßnahmen trifft das System ehrenamtlich getragener Jugendarbeit empfindlich. Tessa Kroll, BDKJ-Vorsitzende im Bistum Hildesheim, befürchtet schwerwiegende Konsequenzen: „Viele Ferienmaßnahmen dienen als Einstieg in die Jugendarbeit, dazu kommt, das Jugendleiter nicht mehr ausgebildet werden können. Das Ganze führt zu einem Teufelskreis, der gewachsene Strukturen zerstört, die später kaum wieder aufgebaut werden können“. Die Einschnitte in vielen Kommunen in diesem Bereich und der Einbruch von Kirchensteuereinnahmen verschärfen die Situation zusätzlich dramatisch. Im Land Niedersachsen bilden die Verbände des BDKJ jährlich ca. 2.000 Jugendleiterinnen und Jugendleiter aus, die 3.000 Gruppen begleiten und jährlich etwa 1.000 Ferienmaßnahmen mit über 20.000 Kindern und Jugendlichen durchführen. Gemeinsam mit den im Landesjugendring Niedersachsen zusammengeschlossenen Jugendverbänden wollen die katholischen Jugendlichen offensiv für den Erhalt ihrer Arbeit werben. Tessa Kroll: „Wir suchen das Gespräch mit den verantwortlichen Politikern in unserem Land, damit ihnen bewusst wird, was hinter den nackten Zahlen auf dem Spiel steht. Die Kürzungen von 20% in diesem Bereich stehen in keinem Verhältnis zu der Sparvorgabe von 4% im Gesamthaushalt“. Kinder, Jugendliche und deren Eltern zeigen mit individuell gestalteten Postkarten, Fotos und E-Mails, was mit Jugendarbeit alles bewegt wird. Sie fordern die Regierung auf, auch in schwierigen Zeiten nicht die Zukunft unserer Gesellschaft aus dem Auge zu verlieren. Die Folgekosten wären unabsehbar. Die Aktion „Wir bewegen. Jugendarbeit gestaltet Zukunft“ wird im Internet unter www.wir-bewegen.de dokumentiert. Materialien können dort bestellt werden, oder direkt beim BDKJ-Diözesanverband Hildesheim, Domhof 18-21, 31134 Hildesheim, Tel: 05121/ 307-352, E-Mail: bdkj@bistum-hildesheim.de Hildesheim, den 11.7.03 Michael Beyer Bildungsreferent
BDKJ-Diözesanverband Hildesheim <michael.beyer@bistum-hildesheim.de>
- am Mittwoch, 16 Juli, 2003 um 10:52:56

Struktur von Jugendverbandsarbeit gefährdet
Die Förderung der Jugendverbandsarbeit war Thema eines Gespräches zwischen VertreterInnen des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und den hiesigen Landtagsabgeordneten der CDU. In diesem Jahr werden acht Prozent der Bildungsmittel für Jugendarbeit und laut Auskunft des Niedersächsischen Landesjugendamtes nochmals 35 Prozent der Freizeit- und Erholungsmittel vom Land gekürzt. Diese Kürzungen gefährden das gut funktionierende Netz von Jugendverbänden, so Frank Lammerding, Referent für politische Bildung in dem Gespräch. Gerade die außerschulische Bildung von jungen Menschen müsse weiter gefördert werden, da es wichtig sei, in die zukünftige Generation zu investieren und sie gut auszubilden, unterstrich Stefan Hölters, Vorsitzender des BDKJ. Darüber hinaus mache es keinen Sinn, mit der Rasenmäher-Methode überall zu sparen, ohne die Auswirkungen zu bedenken, so Hölters weiter. Denn die jetzt durchgeführten Kürzungen gefährden das ehrenamtliche Engagement junger Menschen. Jeder Cent, der den Jugendverbänden zur Verfügung gestellt wird, rechnet sich fürs Land, da die meisten Aktivitäten und Maßnahmen von Ehrenamtlichen durchgeführt werden. Es sei daher notwendig, dieses auch in Zukunft zu unterstützen. Die anwesenden PolitikerInnen sahen ebenfalls mit Besorgnis diese Entwicklungen und sprachen ihre vollste Unterstützung aus. Es sei notwendig, die Auswirkungen von solchen Kürzungen den entsprechenden PolitikerInnen in Hannover mitzuteilen. Von daher versprachen die Abgeordneten der CDU, die Bedenken in die finanzpolitische Diskussion des Landeshaushaltes 2004 einzubringen. Es müsse vermieden werden, dass ein tragfähiges und gut funktionierendes Netz von Jugendverbänden zerstört wird. Auch wenn die Haushaltslage desatrös sei, soll ein Eingriff in die Strukturmittel vermieden werden. Auswirkungen und Gefahren von solchen Maßnahmen müssen den entsprechenden Ressortpolitikern klar gemacht werden. Von daher soll sich ein entsprechendes Gespräch zwischen Vertretern des BDKJ und den PolitikerInnen des Ausschusses für Jugend und Soziales in Hannover anschließen.
BDKJ - Landesverband Oldenburg <jugend@bmo-vechta.de>
- am Dienstag, 15 Juli, 2003 um 08:31:03

Kooperation zwischen Jugendarbeit und Ganztagsschule intensivieren
Auf Einladung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend Landesverband Oldenburg fand auf dem Jugendhof in Vechta ein Gespräch zwischen jugendpolitischen Vertretern und den Landtagsabgeordneten der SPD aus dem Oldenburger Münsterland statt. Anlass des Gespräches ist der vermehrte Ausbau von Ganztagsschulen in Niedersachsen. Da Ganztagsschulen auch am Nachmittag Angebote zur Verfügung stellen, dringt der Bereich Schule immer mehr in die selbstbestimmte, jugendverbandliche Arbeit ein. Hierauf wiesen die Vertreter des BDKJ in dem Gespräch hin. Es sei deswegen notwendig, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Jugendverbänden und Schulen für Kinder und Jugendliche gewinnbringend genutzt werden kann. Hierzu zählt nach Auffassung des BDKJ zunächst eine Stärkung der Familien, da sie die zentrale Erziehungsinstanz darstellen. Familien müssen bei der Bewältigung ihrer Bildungsaufgabe unterstützt werden. Außerdem seien Ganztagsschulen so zu konzipieren, dass die Angebote am Nachmittag nur auf freiwilliger Basis beruhen. Kinder und Jugendliche stünden ansonsten für jugendverbandliche Maßnahmen am Nachmittag nicht mehr zur Verfügung. Jugendverbände, wie der BDKJ, könnten dann Angebote in eigener Trägerschaft an Schulen konzipieren, so dass die unterschiedlichen Kompetenzen und Ressourcen von verbandlicher und schulischer Arbeit miteinander verbunden werden können. Eine besondere Gefahr sieht Stefan Hölters, BDKJ Vorsitzender, darin, dass der massive Ausbau von Ganztagsschulen dazu führen kann, dass andere Förderungsbereiche, wie die außerschulische Jugendbildung, gekürzt wird. Dieses müsse verhindert werden, um ein gut funktionierendes Netz von verbandlicher Jugendarbeit nicht zu gefährden. Die PolitikerInnen sprachen sich dafür aus, die Anregungen und Wünsche in die weitere politische Debatte mit einfließen zu lassen.
BDKJ - Landesverband Oldenburg <BDKJ@bmo-vechta.de>
- am Dienstag, 15 Juli, 2003 um 08:28:38

NLJ führt erfolgreich 72-Stunden-Aktion durch!
72 Stunden bewegte die Niedersächsische Landjugend ein weiteres Mal den ländlichen Raum. Mit Spannung nahmen über 2000 Jugendliche am Donnerstag, den 26. Juni eine ihnen unbekannte Aufgabe entgegen und führten sie mit Elan und Begeisterung bis Sonntag abend zu einem erfolgreichen Abschluß. Schirmherr Hans-Heinrich Ehlen, der am Sonntag abend die Landjugend Breddorf im Kreis Bremervörde besuch-te, zeigte sich begeistert von der diesjährigen Aktion: „Die Landjugend hat hier eindrucksvoll gezeigt, was man mit ehrenamtlichen Engagement alles erreichen kann!“ Insgesamt nahmen 57 Gruppen an der dritten 72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend vom 26. ­ 29. Juni 2003 teil. Von Wesermünde bis Hameln-Pyrmont, von Lüchow-Dannenberg bis in die Grafschaft Bentheim engagierten sich die Jugendlichen und stellten z.B. einen Waldlehrpfad her (Breddorf), errichteten einen „Soccer Court“ für Kinder und Jugendliche in ihrer Gemeinde (Worpswede/ Worphausen), gestalteten den Grillplatz und das Umfeld im Dorf neu (Glinstedt) oder räumten nach einer großangelegten Dorfbefragung mit den „Schandflecken“ des Ortes auf (Schaumburg). Sabine Ringen, Landesvorsitzende der Niedersächsischen Landjugend, äußerte sich sehr zufrieden mit der diesjährigen Aktion. Sie dankte allen, die die Gruppen vor Ort bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützt hätten. Vor allem aber spendete sie ihr Lob den Landjugendgruppen, „die mit ihrem Engagement und ihrer Energie wieder einmal Großes für den ländlichen Raum geleistet haben.“ Um die Ergebnisse und das Engagement der Gruppen an einem Ort vorstellen zu können, findet am 26. Juli 2003 eine große Präsentation der 72-Stunden-Aktion in Brochdorf (bei Soltau) statt.
Niedersächsische Landjugend <info@nlj.de>
- am Montag, 14 Juli, 2003 um 15:34:00

Bereits massive Kürzungen im laufenden Haushalt 2003
Die niedersächischen Jugendverbände müssen bereits im laufenden Haushaltsjahr 2003 erhebliche Kürzungen ihrer Fördermittel verkraften. Die ohnehin geringe Förderung der Freizeit- und Erholungsmaßnahmen wurde radikal um 35% gekürzt, die der Bildungsmaßnahmen um 7,6%. Eine erhebliche Zahl von Maßnahmen musste in der Folge komplett abgesagt werden, andere sind in ihrer Finanzierung gefährdet und bringen einzelne Jugendverbände an den Rand der Zahlungsfähigkeit.
Landesjugendring Niedersachsen e.V. <schwab@ljr.de>
- am Montag, 14 Juli, 2003 um 14:38:40

Jugendpolitischer Dienst berichtet über "wir bewegen-Aktion"
Der "jugendpolitische dienst" (jpd) berichtet in seiner aktuellen bundesweiten ausgabe über die "wir bewegen-Aktion" des Landesjugendringes und der niedersächsischen Jugendverbände. Die Aktion soll deutlich machen, was Jugendverbandsarbeit alles leistet und was auf dem Spiel steht, wenn die Unterstützung ausbleibt.
Landesjugendring Niedersachsen e.V. <schwab@ljr.de>
- am Montag, 14 Juli, 2003 um 14:36:08

Interview Hitradio Antenne
Angestoßen durch die Pressemitteilung "Sommerlager vor dem Aus?" wurde Michael Beyer, Bildungsreferent beim BDKJ-Diözesanverband Hildesheim für Hitradio Antenne zu den Auswirkungen der zu erwarteten Kürzungen auf die Jugendarbeit interviewt. Sendetermin: Montag, 14.7.30, ca. 18:30 Uhr.
BDKJ-Diözesanverband Hildesheim <michael.beyer@bistum-hildesheim.de>
- am Montag, 14 Juli, 2003 um 12:02:01

Pressemitteilung gegen die Kürzungen der Landesregierung
"Landesgartenschau wichtiger als Jugendarbeit?" Unverständnis über Kürzungen bei den Jugendverbänden Bezogen auf die weitgehend ehrenamtlich getragene Arbeit in den niedersächsischen Jugendverbänden komme das im Rahmen der Kabinettsklausur verabschiedete Kürzungspaket der Landesregierung mittelfristig beinahe einem Kahlschlag gleich, kritisierte jetzt die Landesarbeitsgemeinschaft des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit sehe die Landesregierung vor, 1,2 Millionen Euro weniger als bisher für die Unterstützung der in Trägerschaft von Jugendverbänden stattfindenden Jugendarbeit auszugeben, beklagt der Vorsitzende der BDKJ-Landesarbeitsgemeinschaft, Peter Klösener. "Während landesweit die Parole gilt, vier Prozent der Ausgaben einzusparen, beabsichtigt man bei der Jugendarbeit gleich 20 Prozent zu kürzen," so Klösener. Die Verhältnismäßigkeit sei hier in keiner Weise gewahrt. Als tragisch bezeichnete der BDKJ-Vorsitzende zudem, dass diese Tatsache kaum in der Öffentlichkeit wahrgenommen werde, was offensichtlich durch die im Vergleich zu anderen Sparoptionen relativ geringe Nominalsumme und die geringe Lobby von Kindern und Jugendlichen begründet sei. Klösener: "Bei der Kürzung eines Fünftels der Fördermittel für die Jugendarbeit ist davon auszugehen, dass die Qualifizierung und Unterstützung ehrenamtlich engagierter junger Menschen in weiten Bereichen auf dem Spiel steht." Es sei "nicht auszudenken", wenn von den jährlich rund 50 Millionen freiwillig geleisteten Arbeitsstunden von Jugendleitern künftig ebenfalls ein Fünftel wegfalle, weil die Mindeststandards an Rahmenbedingungen nicht mehr gehalten werden können. Allein aus wirtschaftlichen Überlegungen mache es keinen Sinn, Kürzungen dort vorzunehmen, wo eine sinnvolle gesellschaftliche Tätigkeit für gerade einmal 10 Cent in der Stunde geleistet werde. Um einer im Vergleich zum Gesamtpaket relativ geringen Einsparung willen nehme man einen großen jugend- und sozialpolitischen Schaden in Kauf. Als "Ironie des Schicksals" wirke in diesem Zusammenhang, dass die Landesregierung in einem Atemzug mit der Ankündigung der Kürzungen auch ihre weiterhin vorhandene Bereitschaft zu Investitionen hervorhebe und dabei unter anderem den Einsatz von 4 Millionen Euro für die Landesgartenschau 2006 benenne, merkt der BDKJ an. "Wenn hier in Blumenbeete statt in das soziale Lernen junger Leute investiert wird, muss die Frage erlaubt sein, ob die richtigen Prioritäten gesetzt werden," so Klösener. In einem entsprechenden Brief an die Sozialministerin Ursula von der Leyen und an den Ministerpräsidenten mahnt der BDKJ "dringende Korrekturen" am Sparentwurf an.
BDKJ-Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen <kloesener@bdkj-osnabrueck.de>
- am Freitag, 11 Juli, 2003 um 15:07:19

CDU Fraktionsvorsitzender lädt ein
Der CDU Fraktionvorsitzende David McAllister hat den BDKJ Niedersachsen um die Vereinbarung eines Gesprächstermines gebeten, um die Argumtente zu den anstehenden Haushaltsberatungen ausführlicher darzulegen
BDKJ Landesarbeitsgemeinschatf Niedersachsen <bdkj.niedersachsen@htp.tel>
- am Freitag, 11 Juli, 2003 um 12:09:12

Informationen in die Region
Der BDKJ- Landesverband Oldenburg hat in einem Schreiben an die Landtagsabgeordnete in der Region Vechta-Oldenburg darauf hingewiesen, was "auf dem Spiel steht", wenn die Kürzungen in der erwarteten Höhe vollzogen werden. Dabei verdeutlicht der Vorsitzende Stefan Hölters an hand von Zahlen die breite Wirkung des BDKJ in der Region.
BDKJ -Landesverband Oldenburg <flammerding@bmo-vechta.de>
- am Freitag, 11 Juli, 2003 um 12:05:46

Finanzverantwortliche klären weiteres Vorgehen
Im Rahmen der Beratungen über die zu erwartenden Kürzungen für den Haushalt 2004 haben die Finanzverantwortlichen des BDKJ - Diözesanverbandes Hildesheim verständigung darüber erzielt, in der Woche vom 25.08. bis zum 17.09.2003 verstärkt die Möglichkeit der ecards "wir bewegen" an die Parlamentarier zu nutzen. Die Vorbereitung der Aktion soll in den zahlreichen Sommermaßnahmen erfolgen.
BDKJ Diözesanverband Hildesheim <michael.beyer@bistum-hildesheim.de>
- am Freitag, 11 Juli, 2003 um 11:59:48

Zirkus Zwanzig Zehn der Gewerkschaftsjugend in Hannover
Am 27.06.2003 haben die Jugendlichen der Gewerkschaftsjugend in Hannover den Zirkus "Zwanzig Zehn" veranstaltet. Mehr lesen…
DGB-Jugend <Frank.Ahrens@dgb.de>
- am Freitag, 11 Juli, 2003 um 08:19:34

Eltern bestürzt über mögliche Kürzungen
Auf einem Elternnachmittag zum diesjährigem Kinderzeltlager der KJG zeigten sich Eltern bestürzt darüber, dass die Kosten für Freizeitangeboten angesichts der geplanten Sparmaßnahmen der niedersächsischen Landesregierung bis auf das doppelte steigen können oder nicht mehr stattfinden können. In diesem Zuge nahmen sie an der "Wir-Bewegen-Aktion" teil und schrieben Postkarten an Landespolitiker auf denen sie die geplanten Kürzungen stark kritisierten.
KJG-Hildesheim <bastian.steinhoff@online.de>
- am Donnerstag, 10 Juli, 2003 um 22:19:34

presseinfo der dgb-jugend
DGB-Jugend bedauert schmerzhafte Kürzungen bei der Jugendarbeit Ahrens: „Befürchten Schaden für ehrenamtliches Engagement“ Die Kürzungen in Höhe von 1,2 Millionen Euro bei den Leistungen des Jugendförderungsgesetz stoßen beim Deutschen Gewerkschaftsbund Niedersachsen auf heftige Kritik. Die geplanten Streichungen schaden vor allem den Jugendverbänden, die auf das ehrenamtliche Engagement von Jugendlichen setzen. „Jugendarbeit ist eine tragende Säule für die Sozialisation junger Menschen,“ so der Landesjugendsekretär der DGB-Jugend Frank Ahrens. Der massive finanzielle Einschnitt sei nicht nachvollziehbar „Dass die neue Landesregierung dem ehrenamtlichen Engagement einen hohen Stellenwert beimißt, scheint nur ein Lippenbekenntnis zu sein.“ Das Jugendförderungsgesetz sichert die strukturellen Rahmenbedingungen der Angebote und Leistungen der Jugendverbände in Niedersachsen. In den landesweit organisierten Jugendverbänden und Jugendringen sind mehr als 500.000 Jugendliche aktiv. Sie investieren mehr als 15 Millionen Stunden ehrenamtliche Arbeit und erbringen damit wichtige gesellschaftliche Leistungen. Sie organisieren Gruppenaktivitäten, veranstalten Ferienfreizeiten und bieten Bildungsmaßnahmen an. „Auch in Zeiten knapper Haushalte ist ein Sparen an der Jugend nicht zukunftsweisend,“ betonte Ahrens. Jugendverbände benötigten auch in Zukunft geeignete Rahmenbedingungen, eine stabile Infrastruktur und eine kontinuierliche Förderung, so der Jugendvertreter. Gemeinsam mit dem Landesjugendring Niedersachsen und den anderen Jugendverbänden hat die DGB-Jugend die Aktion „wir bewegen“ gestartet. Indem sie auf ihren zentralen Stellenwert für die Jugendlichen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt hinweisen, wollen die Verbände öffentlichen Druck erzeugen, Weitere Informationen dazu im Internet www.wir-bewegen.de www.gewerkschaftsjugend-niedersachsen.de
DGB-Gewerkschaftsjugend Niedersachsen-Bremen <frank.ahrens@dgb.de>
- am Donnerstag, 10 Juli, 2003 um 16:49:45

Evangelisches Landesjugendtreffen
Vom 27. bis 29. Juni waren 220 Jugendliche zum Landesjugendtreffen mit dem Thema "Einklinken und Ausrasten" in den Elm gekommen. Das Einklinken galt den 6 Foren, die sich mit Themen wie: Schacht Konrad, Arm werden-arm sein-und dann, Trau dich zu vertrauen, Was ist mein Engagement wert?, Meine Bibel und Liebe Sexualität und Partnerschaft, beschäftigten. Ausklinken gelang den Jugendlichen z.B. bei den Konzerten von NUF und Moskote. 35 Schlafzelte und 8 Großzelte gaben dem Treffen einen ganz eigene Rahmen. Und bei der Postkartenaktion "wir bewegen" schrieben Jugendliche immer wieder: Laßt uns dieses Landesjugendtreffen! Kürzungen in unserer Jugendarbeit heißt, es gibt dann auch keine jungen Leute mehr, die sich für andere einsetzen.
Evangelische Jugend Braunschweig <ajab@luth-braunschweig.de>
- am Freitag, 04 Juli, 2003 um 15:21:31

BDKJ lädt Finanzverantwortliche zu außerordentlicher Sitzung ein
Der BDKJ - Diözesanverband hat die Finanzverantwortlichen der Verbände sowie der mittleren Ebene zu einer außerordentlichen Sitzung angesichts der dramatischen Lage für den 10-07-03 eingeladen. Ausgehend von dem am Nachmittag stattfindenden ljr - Sonderhauptausschuß sollen die Verantwortlichen sofort über den aktuellen Stand informiert und weitere Maßnahmen beraten werden
BDKJ - Diözesanverband Hildesheim <Michael.Beyer@bistum-hildesheim.de>
- am Freitag, 04 Juli, 2003 um 12:00:57

Diözesanvorstand informiert Bundestagsabgeordneten
In einem Schreiben an den CDU - Bundestagsabgeordneten Herrn Dr. Hermann Kues haben der BDKJ - Diözesanvorsitzende Hubert Wissing und der BDKJ - Diözesanpräses Johannes Wübbe auf die zu erwartenden finanziellen Einschnitte hingewiesen. Es wird an ihn die Bitte und Erwartung gerichtet, sich gegenüber den Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern in der Politik für unsere Arbeit stark zu machen.
BDKJ - Diözesanverband Osnabrück <kontakt@bdkj-osnabrueck.de>
- am Freitag, 04 Juli, 2003 um 11:55:20

Trauernicht gegen Kürzungen
In einer dem BDKJ Niedersachsen voliegenden Pressemitteilung spricht sich die jugendpolitische Sprecherin der SPD Landtagsfraktiion Frau Dr. Gitta Trauernicht u.a. gegen Kürzungen bei den Trägern der Jugendarbeit nach dem Jugendförderungsgesetz aus.
BDKJ - Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen <bdkj.niedersachsen@htp-tel.de>
- am Freitag, 04 Juli, 2003 um 11:45:18

Thul für Gespräche
Hans Peter Thul, für die CDU Landtagsfraktion stellvertretendens Mitglied im Sozialausschuss hat in einem Telefonat seine Gesprächsbereitschaft signalisiert, sobald die konkreten Zahlen für den Haushalt 2004 vorliegen
BDKJ - Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen <bdkj,niedersachsen@htp-tel.de>
- am Freitag, 04 Juli, 2003 um 11:40:59

Jugendpolitische Sprecherin der Grünen unterstützt das Anliegen des BDKJ
In Ihrem Schreiben an den BDKJ Niedersachsen unterstreicht Meta Janssen-Kucz die Notwendigkeit verbandlicher Strukturen und bringt die Hoffnung zum Ausdruck, dass es uns gemeinsam gelingt, die Landesregierung von dem hohen Stellenwert der Jugendverbandsarbeit zu überzeugen.
BDKJ - Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen <bdkj.niedersachsen@htp-tel.de>
- am Freitag, 04 Juli, 2003 um 11:36:30

BDKJ Niedersachsen informiert die Mitglieder des Sozial- und Haushaltsausschusses
In einem Schreiben an die Mitglieder sowohl des Sozial- als auch des Haushaltsausschusses hat der BDKJ Niedersachsen auf die zu erwartenden Konsequenzen bei eventuellen Kürzungen im Kontext des Jugendförderungsgesetztes hingewiesen. Besonders hat der Vorsitzende Peter Klösener darauf verwiesen, dass die Aktivitäten nur leistbar sind, weil es ein gut funktionierendes und effektives Netz der innerverbandlichen wie auch der verbandsübergreifenden Struktur gibt. Einschritte in diesem Bereich würden diese unwiederbringlich zunichte machen.
BDKJ - Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen <bdkj.niedersachsen@htp-tel.de>
- am Freitag, 04 Juli, 2003 um 11:31:30

Staatssekretär Gerd Hoofe zum Standgespräch beim BDKJ
Im Rahmen des "Tag der Verbände" im Bistum Osnabrück am 28. Juni 2003 nutzte der BDKJ-Vorstand die Chance, zu einem kurzen Austausch mit Gerd Hoofe, Staatssekretär im niedersächsischen Sozialministerium, zusammen zu kommen. Wichtig war den BDKJ-VertreterInnen vor allem, deutlich zu machen, welche Leistungsfähigkeit die Jugendverbände in Niedersachsen vor dem Hintergrund des hohen ehrenamtlichen Engagements ihrer Mitglieder zeigen. Jugendverbände - so der BDKJ - können jedoch nur leisten, wenn eine Minimalsicherung ihrer Strukturen vorhanden ist. Weitere Einschnitte in diesem Bereich werden voraussichtlich unüberwindbare Probleme mit sich bringen. Peter Klösener
BDKJ-Diözesanverband Osnabrück <kloesener@bdkj-osnabrueck.de>
- am Mittwoch, 02 Juli, 2003 um 12:04:24

Irmgard Vogelsang MdL am Stand des BDKJ
Zu einem Austausch am Stand des BDKJ beim "Tag der Verbände" im Bistum Osnabrück am 28. Juni 2003 konnte der BDKJ-Vorstand die Landtagsabgeordnete Irmgard Vogelsang begrüßen. Vor dem Hintergrund der aktuellen finanzpolitischen Lage ging es inhaltlich vor allem um den Erhalt der Leistungsfähigkeit der Jugendverbände in Niedersachsen. Irmgard Vogelsang wies darauf hin, dass sie selbst bereits über 20 Jahren aktiv in der verbandlichen Arbeit stehe und ihren hohen Stellenwert einzuschätzen wisse. Bei aller gegebenen finanziellen Problematik halte auch sie es für wichtig, dass die Grundstruktur verbandlicher Arbeit erhalten bleibe. Diesbezüglich machten die BDKJ-VertreterInnen auch deutlich, dass besonders die innovativen Ansätze im Bereich des Projektes "Lebensweltorientierte Mädchenarbeit", die modellhaft auf überregionaler Ebene und in verbandlicher Trägerschaft gestaltet werden, äußerst zukunftsgerichtet sind und spannende Kooperationen über den Bereich der verbandlichen Arbeit hinaus realisieren. Peter Klösener
BDKJ-Diözesanverband Osnabrück <kloesener@bdkj-osnabrueck.de>
- am Mittwoch, 02 Juli, 2003 um 12:03:19

BDKJ-Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen trifft sich mit jugendpolitischem Sprecher der CDU-Fraktion
Zu einem intensiven Austausch zur Leistungsstärke und Vielfalt verbandlicher Arbeit im Bund der Deutschen Katholischen Jugend in Niedersachsen trafen sich die Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft mit dem jugendpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag, Thorsten Thümler, am 24. Juni 2003 auf dem BDKJ-Jugendhof in Vechta. Drängender Anlass für dieses Gespräch waren vor allem die für das Sozialministerium angekündigten Einsparungen von über 150 Millionen Euro für das Jahr 2004. Seitens des BDKJ wurde hier verdeutlicht, dass die inhaltliche und pädagogische Begleitung der über 40.000 Mitglieder katholischer Jugendverbände in Niedersachsen nur möglich sei, weil man jährlich rund 2.000 JugendleiterInnen im Land ausbilde und in diesem Kontext allein auf überregionaler Ebene über 26.000 Teilnahmetage im Bereich von Bildungsveranstaltungen durchführe. Über 1.000 Ferienmaßnahmen mit mehr als 10.000 Kindern und Jugendlichen führe man jährlich durch und rund 3.000 Kinder- und Jugendgruppen begleite man vor Ort in regelmäßigen Treffs. Zudem vermittele man in der verbandlichen Arbeit in verschiedensten innovativen Projekten gesellschaftlich bedeutsame Werte und grundlegende Sozialkompetenzen. Innerhalb des BDKJ-Projektes der "Lebensweltbezogenen Mädchenarbeit mit jungen Migrantinnen" habe man beispielsweise in Kooperation mit der Jugendsozialarbeit ein beeindruckendes Filmprojekt zur beruflichen Orientierung zugewanderter junger Frauen durchgeführt. All diese Aktivitäten, so die BDKJ-VertreterInnen, seien gefährdet, wenn weitere Kürzungen im Bereich der Förderung der Jugendverbände durch das Land vorgenommen würden. Die intensive Vernetzung und die ehrenamtliche Ausrichtung der Aktivitäten könne nur mit einer sicheren Grundförderung bestehen. Bei weiteren finanziellen Einschnitten stehe das alles auf dem Spiel. Beispielhaft machten die BDKJ-VertreterInnen deutlich, dass schon mit der Einsparung im Bereich der Bildungsmittel im Jahr 2003, die für den BDKJ 16.400 Euro weniger Zuschüsse für Bildungsveranstaltungen bedeute, empfindliche Einbußen zu verzeichnen seien: mit dieser Kürzung sei die Durchführung von 8 Ausbildungsseminaren für JugendleiterInnen gefährdet - somit könne man rund 160 JugendleiterInnen weniger qualifizieren, die vor Ort wiederum rund 3.200 Kinder und Jugendliche begleiten sollten. Thorsten Thümler äußerte sich gegenüber den entsprechenden Aktivitäten und der hohen Ausrichtung an der Ehrenamtlichkeit äußerst anerkennend, machte jedoch auch deutlich, dass die "dramatische finanzielle Lage des Landes" kaum noch Spielräume offen lasse. Die BDKJ-VertreterInnen benannten in dem sachlichen und konstruktiven Gespräch die Notwendigkeit, in jedem Fall die notwendigen Strukturen der Jugendverbände nicht zu zerschlagen und seitens des Landes eine offene und konstruktive Kommunikation mit dem Landesjugendring einzugehen, um die dort vorhandene Fachkompetenz bei den weiteren Planungen nutzen zu können. Peter Klösener
BDKJ-Diözesanverband Osnabrück <kloesener@bdkj-osnabrueck.de>
- am Mittwoch, 02 Juli, 2003 um 12:00:29